Kalmus (Acorus calamus) gehört zur Arumfamilie. Die Pflanze sieht
schilf-ähnlich aus, und kommt an Flussufern in Nordamerika, Europa und
Asien vor. Nach der Ernte werden die Wurzeln getrocknet. Es wurde als
Aroma für Liköre und als Medizin für viele Zwecke verwendet, wie z.B.
als Stimulant, Mundspülung, als Verjüngungs-Tonikum und zur
Verbesserung der Potenz und des Gedächtnis. Es war wegen seinem
halluzinogenen Effekt sehr beliebt bei einigen nordamerikanischen
Indianerstämmen. Die Hauptkomponente in Kalmus ist Asaron, welches in
Amphetamin TMA-2 umgesetzt werden kann.
Effekte
Die wichtigsten Wirkungen: Das Kraut wirkt stimulierend und erweckend und hat einen positiven Einfluss auf die Libido.
Eine kleine Dosis gibt eine leicht euphorische Wirkung, höhere Dosen
können einen Bewusstsein-stimulierenden und halluzinogenen Effekt
hervorrufen. Dr. Shulgin beschreibt TMA-2 in seinem Buch Pikhal als
Meskalin-ähnlich, aber ohne die Farbintensität des Meskalins.
Gebrauch
Das Kauen von Kalmus hat eine erfrischende Wirkung auf den Atem.
Wenn Du Tee davon machst, nimm 2 bis 5 Teelöffel Kalmus, abhängig vom
gewünschten Effekt.
Für eine leicht euphorische, stimulierende Wirkung nimm 1 oder 2 Teelöffel, für Halluzinationen 4 bis 5 Teelöffel Kraut.
Für einen stimulierenden Effekt lasse 20 gr eine Weile einweichen,
danach koche es in einem halben Liter Wasser. Siebe es und trinke
einige Tassen davon. Auf nüchternen Magen hat es mehr Effekt. Für einen
stark Bewusstsein-stimulierenden Effekt kannst Du die Dosierung erhöhen.
Du kannst Kalmus in Kombination mit Guarana, Kolanuss oder anderen erweckenden Kräutern benutzen.
Nimm einen Teelöffel des Pulvers und vermenge es mit einem Glas Juice.
Warnung
Benutze Kalmus nicht in Kombination mit MAO-hemmenden Kräutern wie Yohimbe. Sieh für mehr Information die Seite über Mao-Hemmer.
Es sind, bei mässigem Gebrauch, keine Nebenwirkungen bekannt.